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Schlüsselbranche für Deutschland

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Von 1991 bis 2012 trug das Baugewerbe durchschnittlich 5,1 % zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 11,0 % doppelt so hoch.
Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag bei durchschnittlich 7,0 %. Die Niveaudifferenz zwischen 2012 und dem langfristigen Durchschnitt ist vor allem auf eine rückläufige Tendenz in den neuen Bundesländern nach dem Bauboom in der ersten Hälfte der 90-er Jahre zurückzuführen. Dennoch bleibt die Bauwirtschaft eine Schlüsselbranche für Deutschland.
Der Anteil der Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Bau) an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung lag 2012 mit 26 % deutlich höher als z. B. in Großbritannien oder Frankreich. Zusammen mit der hohen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hat dies dafür gesorgt, dass Deutschland besser durch die Wirtschafts- und Finanzkrise des Jahres 2009 gekommen ist.